Customer Relationship Management

Customer Relationship Management – mit diesen Tools generierst du zufriedene Kunden

Nie war die Macht des Konsumenten größer als heute. Durch das Internet ist er bestens informiert und kann zu fast jedem Produkt in kürzester Zeit Testergebnisse, Erfahrungsberichte und Tutorials abrufen. Er ist über die Sozialen Medien hundertfach vernetzt und scheut sich nicht davor, negative Kritik zu äußern. Du solltest deshalb alles daran setzen, Besucher, Interessenten und natürlich Kunden von deinem Unternehmen zu überzeugen und sie zu binden.

Dabei wird der Interessent oder Kunde zunehmend anspruchsvoller. Ein – vielleicht noch nicht einmal personalisierter – E-Mail-Newsletter, ein Cold Call oder gar ein Werbebrief per Post reichen schon lange nicht mehr aus, um eine Beziehung aufzubauen. Heutzutage musst du authentisch, schnell und individuell mit deinen Kunden kommunizieren. Customer Relationship Management-Tools – kurz CRM – unterstützen dich dabei. Sie sammeln und bündeln Infos über deine Webseitenbesucher, helfen dir bei der Angebots- oder Rechnungsstellung und visualisieren deine Verkaufsprozesse. Wir stellen dir exemplarisch drei dieser wirklich mächtigen Tools kurz vor. Dabei soll es aber weniger um eine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt gehen – schließlich gibt es noch zahlreiche weitere Anbieter. Vielmehr möchten wir dir die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten und die unterschiedlichen Schwerpunkte verdeutlichen. Welches CRM-Tool du benötigst, hängt von so vielen individuellen Faktoren ab, dass du dir diese Frage nur selbst beantworten kannst.

Salesforce – der Platzhirsch
Mit seinen 6 Mrd. US-Dollar Umsatz spielt Salesforce im Bereich der CRM-Tools in einer eigenen Liga. Das Unternehmen versteht sich als Anbieter von cloudbasierten Anwendungen und Software-as-a-service. Das heißt, dass sämtliche Salesforce-Anwendungen über das Web laufen und nicht mehr auf den Rechnern der Anwender installiert werden müssen.

Im Zentrum aller Salesforce-Anwendungen steht die Sales Cloud. Diese Anwendung sammelt Informationen zu Kontakten und bereitet sie entsprechend auf. Dabei werden auch persönliche Interessen und Aktivitäten in den sozialen Netzwerken berücksichtigt. So können Saleforce-Nutzer ihre Kunden und Kontakte ganz individualisiert ansprechen. Erweiterungen wie Marketing Cloud und Service Cloud arbeiten zum Teil mit künstlicher Intelligenz und helfen dabei, Webseitenbesuchern die relevantesten Informationen zukommen zu lassen oder Supportanfragen automatisch zu priorisieren. Das steigert die Service-Effizienz von Unternehmen gewaltig.

Salesforce ist ein extrem flexibles Abo-Modell, das beliebig erweiterbar ist. Es garantiert eine langfristige Arbeit mit Salesforce. Wächst dein Unternehmen, wächst die Anwendung einfach mit. Ein weiterer Vorteil: Du hast immer die neueste und sicherste Programmversion in Gebrauch. Das senkt die Kosten, weil keine veraltete Software ausgetauscht werden muss.

Hubspot – smart und ein bisschen kostenlos
Hubspot wirbt damit, dass Basisfunktionen seiner CRM-Tools zeitlich unbegrenzt kostenlos nutzbar sind. Das ist insbesondere für Startups interessant. Um Hubspot allerdings wirklich effektiv nutzen zu können, wirst du um das eine oder andere kostenpflichtige Feature nicht umhinkommen.

Kern von Hubspot ist das CRM, welches dir neben einem Kontakt-Management auch Features wie die Analyse von Leads und die Integration mit Gmail oder Outlook bietet. Hubspot legt viel Wert auf contentbasierte Marketingmaßnahmen wie Blog, E-Mail und Social Media, prüft die SEO-Qualität deines Contents und kann mit wenigen Clicks Calls-to-Action-Elemente erstellen. Das Tool ist sogar in der Lage, die Inhalte deiner Webseite individuell auf den Besucher zuzuschneiden und die für ihn relevantesten Informationen prominent zu platzieren.

Pipedrive – wenn Verkauf und Vertrieb im Mittelpunkt stehen
Im Gegensatz zu Salesforce und Hubspot wendet sich Pipedrive explizit an den Vertrieb und wird deshalb auch als Verkaufsmanagement-Tool bezeichnet. Du kannst Pipedrive kostenlos testen, im Anschluss fallen allerdings monatliche Kosten pro Benutzer an.

In der sogenannten Pipeline sammelst du alle anfallenden Maßnahmen, die im Vertrieb anfallen, also Kontaktaufnahme und -pflege, Angebotserstellung, Vertragsabschluss oder Reporting. Per Drag-and-drop kannst du die entsprechenden Tasks verschieben und bist dadurch mit einem Blick informiert, was deine nächsten Schritte im Verkaufsprozess sind.

Zufriedene Kunden, zufriedener Unternehmer
Für welches CRM-Tool du dich letztendlich entscheidest, hängt von zahlreichen individuellen Faktoren ab. Wo liegt der Schwerpunkt deiner Marketingmaßnahmen? Wie expansiv betreibst du dein Business? Wie viel Prozent deiner Arbeit liegt im Vertrieb? Das sind Fragen, die du dir bei der Suche nach dem passenden Tool stellen solltest. Ein CRM-Tool hilft dir auf jeden Fall enorm bei der personalisierten Kundenansprache. Du hast die wichtigsten Infos und Daten mit wenigen Klicks auf dem Bildschirm – Daten, die das System selbstständig sammelt und aufbereitet. So kannst du auf einem ganz anderen Level mit Interessenten und Kunden kommunizieren – persönlich, authentisch und individuell. Und das bindet Kunden, weil sie sich als Person wahrgenommen fühlen. Mit dem richtigen CRM-Tool förderst du also nicht nur dein Business, sondern gibst deinen Kunden auch noch ein gutes Gefühl. Wenn das mal keine Win-win-Situation ist!

2018-10-18T17:44:38+00:0009.04.2018|