Social Media

Social Media – der Warp-Antrieb für dein Business

Kaum eine digitale Anwendung hat unser Leben so sehr verändert wie die sozialen Netzwerke. Wir bleiben mit unseren Freunden am anderen Ende der Welt über Facebook in Kontakt, suchen unsere neuen Arbeitgeber auf XING und Linkedin, chatten mit der Familie in WhatsApp-Gruppen und informieren uns in Echtzeit auf Twitter. In den sozialen Netzwerken spielt die Musik. Deshalb solltest auch du mit deinem Business schnellstens ein Teil von ihnen werden. Nirgendwo sonst kannst du so viele Menschen erreichen.

Welches Netzwerk passt zu deinem Business?
Wenn du mit deinem Unternehmen in den sozialen Netzwerken mitmischen möchtest, solltest du die Sache strategisch angehen. Dazu brauchst du zuallererst eine klare Definition der Zielgruppe, die du erreichen möchtest. XING und Linkedin bieten sich an, wenn du im Businessbereich netzwerken willst. Sprichst du mit deinem Geschäft hingegen den jungen, urbanen Endverbraucher an, solltest du dich wahrscheinlich auf Instagram positionieren. Tech- und IT-Begeisterte kannst du am besten auf Google+ und Twitter finden und den breitesten gesellschaftlichen Querschnitt an Usern findest du beim Platzhirschen Facebook. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche kleinere Portale und Plattformen, die sich an spezielle Zielgruppen wenden – so zum Beispiel www.dasauge.de, die sich an Designer und Fotografen richtet, oder die Verkaufsplattform DaWanda, auf der DIY- und Hobbykünstler ihre Produkte anbieten.
Außerdem solltest du dir Gedanken darüber machen, was du konkret in den sozialen Medien erreichen willst. Möchtest du sie als Support-Kanal nutzen oder einfach auf dein Unternehmen oder deine Dienstleistungen aufmerksam machen? Willst du Kunden akquirieren oder mit potenziellen Partnern netzwerken? Dementsprechend musst du dein Verhalten auf den Plattformen anpassen und deine Kommunikation immer auf dieses Ziel ausrichten.

Erst planen, dann starten
Mach dir vor deinem Social-Media-Start ganz genau klar, was du auf den Plattformen erreichen möchtest, welche Inhalte du verbreiten willst, wie du mit deinen Followern und Freunden kommunizieren möchtest und wie du für sie einen echten Mehrwert auf deiner Seite erzeugen kannst. Ein Redaktionsplan hilft dir dabei Themen zu sammeln und eine gute Mischung aus unterhaltsamen Beiträgen, Service-Posts, Eigenwerbung und interessanten, zielgruppenrelevanten Links zusammenzustellen. Dabei hat sich eine wöchentliche Routine mit festen Thementagen bewährt. So kannst du zum Beispiel freitags zum Wochenende einen eher unterhaltsamen Beitrag posten, montags vielleicht etwas Motivierendes zum Wochenstart, mittwochs dann etwas in eigener Sache usw. Halte dich an diesen Plan. Sei professionell und plane täglich ein paar Minuten für die Pflege deiner Seite in deinen Arbeitstag ein. Denn Facebook und Co. sind Arbeit, wenn du sie für dein Geschäft effektiv nutzen willst.

(Zu viel) Eigenlob stinkt
Leider findet man immer noch jede Menge Unternehmensseiten, die ausschließlich für ihre Produkte und Dienstleistungen werbende Beiträge veröffentlichen. Nichts sonst. Das ist langweilig für die Follower und Zeitverschwendung für das Unternehmen. Die sozialen Medien leben von der Kommunikation und einem eher lockeren Umgangston. Sie sollen Spaß machen – im Idealfall den Unsern und dem Betreiber einer Seite. Und mal ganz ehrlich: Wie lange würdest du einer Unternehmensseite folgen, die täglich eines ihrer Produkte bewirbt und darüber hinaus überhaupt nicht mit ihren Followern interagiert? Einen Tag? Eine Woche? Überhaupt?
Darüber hinaus musst du das Medium verstehen. Twitter funktioniert anders als Instagram, Facebook anders als Google+. Was in dem einen gut ankommt, ist in einem anderen Netzwerk ein Flop.

Sei authentisch, sei schnell
In den sozialen Netzen geht es immer um Kommunikation, Interaktion und Authentizität. Die Nutzer wollen sehen, wer da hinter dem Unternehmen steckt – deswegen eignen sich übrigens auch Making-of- oder Behind-the-scenes-Beiträge wunderbar für die sozialen Medien. Kommuniziere also möglichst echt und authentisch mit den Nutzern deiner Seite. Zeig ihnen, was für ein sympathischer Mensch du bist und warum du für dein Business brennst. So gibst du ihnen die Möglichkeit, sich emotional an dein Business zu binden. Und das ist eine riesige Chance für dich.
Noch ein wichtiger Hinweis: sei schnell. In den sozialen Netzen ticken die Uhren anders. Eine Anfrage dort kannst du nicht ein, zwei Tage unbeantwortet lassen. Das verzeihen dir die Interessenten nicht, sie gehen dann ganz schnell zum nächsten Anbieter. Zu einem, der schneller ist als du. Auch deswegen solltest du dir eine tägliche Arbeitsphase „Social Media“ in den Tag einbauen. So reagierst du immer schnellstmöglich.

Mach es richtig oder mach es gar nicht
Du siehst, die sozialen Netze sind für Unternehmen weder ein Selbstläufer noch eine Sache, die mühelos zum Erfolg führt. Außer den genannten gibt es noch zahlreiche weitere Punkte, die es zu planen und zu beachten gilt: Wie reagierst du auf kritische Stimmen oder in Krisensituationen? Bist du fit im Urheberrecht und weißt, welche Inhalte du teilen darfst und welche nicht? Falls dein Unternehmen bereits mehr als fünf oder zehn Mitarbeiter hat: Wer betreut den Unternehmensaccount? Hilfe bieten jede Menge Workshops, Barcamps und Veranstaltungen, auf denen du dich informieren kannst, sowie professionelle Agenturen, die – natürlich zu einem gewissen Stundensatz – deinen kompletten Unternehmensauftritt pflegen können. Das ist sicherlich keine günstige Lösung, doch dafür hast du die Gewissheit, dass dein Auftritt professionell betreut wird. Und das ist allemal besser als ein halbherziger selbst gestalteter Auftritt. Mit dem hinterlässt du nämlich im schlimmsten Fall unzufriedene Kunden und jede Menge verbrannte Erde.

2018-04-06T15:25:39+00:0023.04.2018|