Outsourcing für Startups – mehr Zeit fürs Kerngeschäft

Viele Startups und Freelancer in der Gründungsphase haben nicht selten von allem zu wenig: zu wenig Mitarbeiter, zu wenig Kontakte und fast immer zu wenig Zeit. In solch einem Fall gilt es Prioritäten zu setzen und sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Ideen vorantreiben, Kontakte knüpfen, Kunden akquirieren und Probleme lösen. Zeitfressende und nervige Aufgaben wie Buchhaltung und Backoffice sollen externe Dienstleister übernehmen. Sie können es in der Regel sowieso besser und schneller.

Insbesondere in kleinen Unternehmen fehlt es in der Gründungsphase fast immer an Manpower: Eigentlich müsste jemand Angebote und Rechnungen schreiben und die Buchhaltung auf Vordermann bringen, aber ständig klingelt das Telefon. E-Mails müssen beantwortet werden und die Auftritte bei Facebook und Instagram könnten auch mal wieder ein Update gebrauchen. Eine eigene Stelle für all dies zu besetzen lohnt sich in der Gründungsphase wirtschaftlich noch nicht, sodass die Aufgaben meist am Gründer selbst hängenbleiben. Die Abende und Wochenenden verbringt er also am Schreibtisch. Mit Aufgaben, die nur ganz am Rande etwas mit seinem Geschäft zu tun haben, die aber dazugehören. Das ist frustrierend, kostet Kraft, Zeit, Nerven und raubt Energie, die an anderer Stelle besser eingesetzt wäre.

Eine echte Alternative sind externe Dienstleister, die genau dort einspringen, wo die Not am größten ist: also Büroservices, Buchhaltungs-Anbieter oder Social-Media-Redaktionen. Profis mit jeder Menge Know-how. Natürlich kosten solche Anbieter auch Geld, aber unterm Strich fahren Startups mit ihnen günstiger.

Büroservice – 24/7 erreichbar

Büroservices übernehmen nahezu alle klassischen Officeaufgaben: Sie nehmen Telefonate entgegen, erledigen die sonstige Korrespondenz, buchen Termine und planen Meetings. Große Büroservice-Anbieter haben den Vorteil, dass Sie 24/7 zur Verfügung stehen, gleichzeitig aber nur für die Leistungen bezahlt werden, die sie verrichten. Der Gründer bleibt für Interessenten und Kunden im Extremfall rund um die Uhr erreichbar – was insbesondere bei internationalen Kontakten in die USA oder nach Asien ein echter Mehrwert ist. Im Vergleich zu einer angestellten Bürokraft im Unternehmen muss sich der Gründer keine Sorgen um Krankheitsausfälle, Urlaubs- oder Elternzeiten machen. Solange im eigenen Unternehmen noch nicht genügend Büroarbeit anfällt, um eine Vollzeitstelle wirklich mit Arbeit zu versorgen, ist ein Büroservice die beste Alternative zum do it yourself des Gründers.

Buchhaltung – immer auf dem neuesten Stand

Steuern, Buchhaltung und Konsorten sind für viele Gründer oft genug die größte Hürde auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Verständlich, schließlich macht kaum jemand gern eine Steuererklärung, kümmert sich um die fristgerechte Umsatzsteuervoranmeldung oder sortiert Kassenbelege und Rechnungen. Darüber hinaus fehlt auch häufig das passende Know-how. Klar, viele Gründer haben in Vorbereitung auf ihre Selbstständigkeit vielleicht einmal einen Steuer-Workshop oder ein Buchhaltungsseminar besucht, aber diese Veranstaltungen liefern bestenfalls einen Einblick in die Grundlagen. Wenn es jedoch um Steuern geht, liegt der Teufel oft im Detail. Darüber hinaus haben nur Profis einen vollständigen Überblick der aktuellen Rechtslage. Sie kennen die neuesten Bestimmungen und wahrscheinlich auch den einen oder anderen Steuerspar-Trick. Ein externer Buchhaltungsservice kostet Geld, im Idealfall finanziert er sich aber über Einsparungen bei der Steuererklärung am Jahresende.

Kreativität outsourcen

Für ein junges Unternehmen führt an den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram oder Twitter kaum ein Weg vorbei. Zu groß sind dort die Möglichkeiten, die Zielgruppe direkt und persönlich anzusprechen und aus Interessenten Kunden zu machen. Sicher, eine Facebook-Seite für das eigene Startup ist schnell erstellt, ebenso ein Instagram- oder Twitter-Account. Aber Social Media führt nur dann zum Erfolg, wenn ein echter und intensiver Kontakt zwischen Seitenbetreibern und deren Followern entsteht. Das macht viel Arbeit und erfordert eine kontinuierliche Aktivität auf den einzelnen Seiten. Manche Gründer schaffen es on the fly, ihre Seiten mit Inhalten zu füllen, auf Tweets zu antworten und immer wieder neue Bilder für Instagram zu schießen. Aber das schafft längst nicht jeder. Wer dennoch nicht auf einen lebendigen und aktiven Facebookauftritt verzichten möchte, kann sich externe Hilfe suchen. Social Media Agenturen kümmern sich optimal um den Unternehmensauftritt. Sie erstellen Redaktionspläne, stellen Fotos ins Netz und antworten auf Kommentare. Darüber hinaus haben sie die Seite immer im Blick und können bei kritischen, negativen oder gar strafrechtlich relevanten Kommentaren schnell eingreifen. Außerdem sind diese Agenturen Profis im Netz. Sie treffen den richtigen Ton bei den Followern und wissen, wie ein Beitrag aufgebaut sein muss, damit er eine große Reichweite erzielt und im besten Fall „viral geht“.

Für Startups kann es nicht nur sinnvoll sein, solche Aufgaben an externe Dienstleister auszulagern, in vielen Fällen ist es sogar deutlich günstiger, als eine eben nicht so professionelle Inhouse-Lösung. Vielleicht nicht kurzfristig, auf die lange Distanz betrachtet aber so gut wie immer.

2018-10-18T17:20:51+00:0025.09.2018|